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öffentlicher Abschluss-Workshop am 15. September 2016 in Frankfurt

Bereitstellung von Multimedia-Objekten durch Emulation

Die Bibliotheken und Museen verfügen über einen grossen Bestand an Multimediaobjekten, z.B. Lernsoftware, digitale Lexika und Medienkunstwerke. Durch den rapiden technischen Wandel in unserer digitalen Zeit ist ein zunehmender Teil dieser Bestände nicht mehr für die Öffentlichkeit verfügbar — die Computerplattformen und Abspielgeräte, für die diese Objekte erstellt wurden, veralten und fallen aus. Dadurch ist ein Teil des kulturellen Gedächtnisses unserer Gesellschaft gefährdet.

Unser Ziel im Forschungsprojekt EMiL ist, praxistaugliche Systemtechnologie zu entwickeln, mit der sich die multimedialen Bestände auch langfristig für die Gesellschaft erhalten und nutzen lassen. Technisch verfolgen wir den Ansatz der Emulation, d.h. der Nachbildung älterer Betriebs- und Computersysteme, die für die Wiedergabe der Medienobjekte notwendig sind, mittels spezieller Software auf heutigen Plattformen. Unser Projekt wird seit Mitte 2014 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.



"My boyfriend came back from the war" (Olia Lialina, 1996)
Netzkunst unter Emulation